DP 3352 - Express-Einschreibebrief - (Bauwerke + Denkmäler) - Sonderstempel Berlin vom 03-07-1990

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Beschreibung

VGO-Tarif gültig ab 1.7.1990 bis 31-03-1991

Währungsunion bedeuted: Belege ab dem 01-07-1990. Gleichzeitig Ersttag für neue Gebühren in der DDR, jetzt in harten West-DM. Belege, die im Ostteil der Stadt Berlin, oder auch in der DDR aufgeliefert wurden, freigemacht mit PWZ der Deutschen Bundespost sowie DBP-Berlin, gehören eigentlich unter die Rubrik der Fremdverwendung. Ist der Absender erkennbar aus dem Westen, so ist es ein Remailing-Beleg.

Warum? Es gab zwar die Währungsunion, jedoch immer noch zwei Posthoheiten mit einer nur teilweisen Anerkennung gegenseitiger Geschäftsbedingungen. Frankaturgültig waren ab heute PWZ der DDR, der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin. Ab dem 02-07-1990 kamen die PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) hinzu. Das war der offizielle Ersttag der PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) in harten West-DM.

Express-Einschreibebrief in Berlin (VGO/VGW), privat an privat, mit Absenderadresse.

Sonderstempel: Berlin 1085 (VGO) - <125 jahre UIT> vom 3-7-1990, auf Beleg übergehend, mit rückseitigem Ankunftsstempel 1000 Berlin 42 (VGW) vom 06-07-1990.

Beschreibung des verwendeten Postwertzeichens (PWZ): DP Michel 3352 - Schloß Schwerin (500 Pfg.) 1x unbekanntes Einzel-stück.

Beleg ist mit 5 DM um 50 Pfg. überfrankiert (Brief bis 100g im VGO-Tarif = 1 DM + Einschreibe-Gebühr = 1,50 DM + Express-Gebühr = 2 DM)

Meine Meinung: Beleg ist unversehrt, als Express-Einschreibebrief versendet, mit natürlichen Gebrauchsspuren echt gelaufen. Wegen defekter Klingel, konnte der Empfänger nicht öffnen und somit wurde der Brief als normaler Brief zugestellt und der Express-Aufkleber mit Stift durchkreuzt.

Die Nummer der Frankatur (verwendete Briefmarke) ist aus dem Michel Deutschland Spezial Katalog entnommen und die Beschreibung des Beleges nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.

Für weitere Infos, bitte Mail an:

winni-marlou@t-online.de