DP 3349 ua - Standardbrief - (Bauwerke + Denkmäler) - Währungsunion - mit Tagesstempel 02-07-1990

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Beschreibung

Währungsunion bedeuted: Belege ab dem 01-07-1990 aus Ost-Berlin. Gleichzeitig Ersttag für neue Gebühren in der DDR, jetzt in harten West-DM. Belege, die im Ostteil der Stadt Berlin, oder auch in der DDR aufgeliefert wurden, freigemacht mit PWZ der Deutschen Bundespost sowie DBP-Berlin, gehören eigentlich unter die Rubrik der Fremdverwendung. Ist der Absender erkennbar aus dem Westen, so ist es ein Remailing-Beleg.

Warum? Es gab zwar die Währungsunion, jedoch immer noch zwei Posthoheiten mit einer nur teilweisen Anerkennung gegenseitiger Geschäftsbedingungen. Frankaturgültig waren ab heute PWZ der DDR, der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin. Ab dem 02-07-1990 kamen die PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) hinzu. Das war der offizielle Ersttag der PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) in DM-West.

Beleg: Standardbrief von 1000-Berlin-28 (VGW) nach 4715 Ascheberg/Westfalen (VGW), mit Absenderadresse.

Tagesstempel: 1000-Berlin-28 (VGW) vom 02-07-1990.

Beschreibung der verwendeten Postwertzeichen (PWZ): DP Michel 3349 - Schloß Sanssouci (80 Pfg.), hierfür Ersttag, 1x unbekanntes Einzelstück + DDR Michel 1466 - RKG 1969 (15 Pfg.), 1x unbekanntes Einzelstück + BERLIN Michel 833 - Emma Ihrer (5 Pfg.), 1x unbekanntes Einzelstück.

Beleg ist mit 1 DM portogerecht frankiert. Brief bis mit VGW-Tarif bis 20g = 1 DM

Meine Meinung: Beleg ist unversehrt, ist mit natürlichen Gebrauchsspuren echt gelaufen und oben sauber geöffnet. Eine DIN-A4-Beschreibung liegt dem Beleg anbei.

Die Nummern der Frankaturen (verwendete Briefmarken) sind aus dem Michel Deutschland Spezial Katalog entnommen und die Beschreibung des Beleges nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.

Für weitere Infos, bitte Mail an:

winni-marlou@t-online.de