DP 3349, BERLIN 833, DDR 1520 - Auslandsbrief vom 09-07-1990 - ZUM SCHADEN DER POST

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Beschreibung

(ZSDP) Zum Schaden der Post: Entstanden durch Unwissenheit des Postpersonals. Diese Postsache wurde befördert und ohne Strafporto zugestellt (man nannte es Durchrutscher). Es entstand so ein beträchtlicher Schaden. Am Tag der Währungsunion (2.7.90) und auch noch später, waren viele Postleute nicht genau über die Bestimmungen des komplexen Regelwerkes und dem Umgang mit den PWZ (Postwertzeichen) der Deutschen Post (DP), dem Nachfolger der DDR, informiert.

Zur Sache: Am 2.7.1990 waren nur PWZ im VGW (Verkehrsgebiet West) gültig, die mit DM (West) bezahlt wurden, keine PWZ mit Aufdruck: Deutsche Demokratische Republik (DDR). Erschwerend hinzu kam, dass die DM-Ausgaben der DDR nicht ins Ausland durften, wenn sie im Westen (VGW) aufgeliefert wurden, was aber vielfach doch geschah.

Beleg: Auslandsbrief von Berlin 28 (VGW) nach Tayport, Schottland bis 20g (CEPT-Tarif) = 1 DM


Tagesstempel: Berlin 28 (West) vom 09-07-1990.

Verlust der Post 0,95 DM, da die PWZ DP Michel 3349 und DDR Michel 1520 vom VGW ins Ausland unzulässig waren.

Benutzte PWZ: DP Michel 3349 - Schloß Sanssouci (80 Pfg.), DDR Michel 1520 - Universität Rostock (15 Pfg.) und BERLIN Michel 833 - Emma Ihrer (5 Pfg.)


Meine Meinung:
Beleg ist unversehrt, ist mit natürlichen Gebrauchsspuren echt gelaufen und oben sauber geöffnet

Die Nummern der Frankaturen (verwendete Briefmarken) sind aus dem Michel Deutschland Spezial Katalog entnommen und die Beschreibung des Beleges nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.


Für weitere Infos, bitte Mail an:

winni-marlou@t-online.de