BUND 1481, DP 3346 Rollenmarke mit Rand - Einschreibebrief - Remailing - Tagesstempel 02-12-1990

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Beschreibung

BUND (Bundesrepublik Deutschland)

DP (Deutsche Post, Ex-DDR)


Währungsunion bedeuted: Belege ab dem 01-07-1990 aus Ost-Berlin. Gleichzeitig Ersttag für neue Gebühren in der DDR, jetzt in harten West-DM. Belege, die im Ostteil der Stadt Berlin, oder auch in der DDR aufgeliefert wurden, freigemacht mit PWZ der Deutschen Bundespost sowie DBP-Berlin, gehören eigentlich unter die Rubrik der Fremdverwendung. Ist der Absender erkennbar aus dem Westen, so ist es ein Remailing-Beleg.

Warum? Es gab zwar die Währungsunion, jedoch immer noch zwei Posthoheiten mit einer nur teilweisen Anerkennung gegenseitiger Geschäftsbedingungen. Frankaturgültig waren ab heute PWZ der DDR, der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin. Ab dem 02-07-1990 kamen die PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) hinzu. Das war der offizielle Ersttag der PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) in harten West-DM.


Hier handelt es sich um einen Remailing-Beleg

VGO-Tarif gültig ab 1.7.1990 bis 31-03-1991

Auslands-Luftpost-Einschreibebrief von 1189-Berlin-Schönefeld, Flughafen (VGO) nach Mauritius, Größe 98 x 172 mm, privat an privat

Tagesstempel: 1189-Berlin-Schönefeld - Flughafen - vom Sonntag, dem 02-12-1990, auf Beleg übergehend, rückseitig 3 Ankunftsstempel L´Escalier, Mauritius, mit Einschreibnummernzettel (ENZ) 624 und handschriftlich hinzugefügten: 1189, also ursprünglich ein Blanko-R-Zettel.

Der 02-12-1990 war der Tag der 1. Gesamtdeutschen Wahlen


Beschreibung der verwendeten Postwertzeichen: DP Michel 3346 - Brandenburger Tor (50 Pfg.) als Rollenmarke mit Rand mit Rollennummer: 0320 dazu BUND 1481 I - 1. Jahrestag der Öffnung der innerdeutschen Grenzen und der Berliner Mauer (50 Pfg.) Feld 1. Da der Rand der Rollenmarke beim Frankieren sehr schnell "abfiel", wird es nicht sehr viele ungetrennte, echt gelaufene Belege geben. Leicht an der Zähnung zu erkennen. Bei diesem Beleg ist der Rand abgefallen und vom Einlieferer angesetzt.


Beleg ist mit 2,50 DM portogerecht frankiert, Brief im AuslandsFernverkehr bis 20g im VGO-Tarif = 70 Pfg. + Einschreibe-Gebühr = 1,50 DM + Luftpostzuschlag 2x15 Pfg. = 30 Pfg.

Portoersparnis des Einlieferers = 2,30 DM

Meine Meinung: Beleg ist unversehrt, mit natürlichen Gebrauchsspuren echt gelaufen und oben sauber geöffnet. Der Einlieferungsschein liegt dem Beleg anbei.

Die Nummern der Frankaturen (verwendete Briefmarken) sind aus dem Michel Deutschland Spezial Katalog entnommen und die Beschreibung des Beleges nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.


Für weitere Infos, bitte Mail an:
winni-marlou@t-online.de