BUND 1477, DP 3344-46 ua Einschreibebrief <Deutsche Einheit> Tagesstempel Berlin 1170 vom 29-10-1990

BUND 1477, DP 3344-46 ua Einschreibebrief <Deutsche Einheit> Tagesstempel Berlin 1170 vom 29-10-1990

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Beschreibung

Währungsunion bedeuted: Belege ab dem 01-07-1990. Gleichzeitig Ersttag für neue Gebühren in der DDR, jetzt in harten West-DM. Belege, die im Ostteil der Stadt Berlin, oder auch in der DDR aufgeliefert wurden, freigemacht mit PWZ der Deutschen Bundespost sowie DBP-Berlin, gehören eigentlich unter die Rubrik der Fremdverwendung. Ist der Absender erkennbar aus dem Westen, so ist es ein Remailing-Beleg.

Warum? Es gab zwar die Währungsunion, jedoch immer noch zwei Posthoheiten mit einer nur teilweisen Anerkennung gegenseitiger Geschäftsbedingungen. Frankaturgültig waren ab dem 02-07-1990 PWZ der DDR, der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin. Ab dem 02-07-1990 kamen die PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) hinzu. Das war der offizielle Ersttag der PWZ der Deutschen Post (EX-DDR) in West-DM.


BUND (Bundesrepublik Deutschland)

DP (Deutsche Post, Ex-DDR)

VGO-Tarif gültig ab 1.7.1990 bis 31-03-1991

Einschreibebrief, Größe: 112x162mm, in Berlin Köpenick (VGO) nach 1000-Berlin-Waidmannslust (VGW), privat an privat, mit Tagesstempel: 1170 Berlin-Köpenick vom 29-10-1990, auf Beleg übergehend.

Verwendete Postwertzeichen (PWZ): DP Michel 3344, Albrechtsburg (10 Pfg.) + DP Michel 3345, Goethe/Schiller-Denkmal (30 Pfg.) + DP Michel 3346, Brandenburger Tor (50 Pfg.) + DP Michel 3353, Alphabetisierung (30+5 Pfg.) Feld 10 Reihenwertzähler handschriftlich geändert + DP Michel 3364, Heinrich Schliemann (30 Pfg.) + BUND Michel 1477, Deutsche Einheit (50 Pfg.)

Interessant: DP Michel 3353 - Alphabetisierung ist in Berlin 28 (VGW) am 6.11.1990 mit Stempel "Nachträglich entwertet" versehen. Beim Anblick einer "DDR" Marke, hat man diese nicht abgestempelt, obwohl sie gültig war.

Beleg ist mit 2 DM portogerecht frankiert.(Brief bis 20g im VGO-Tarif = 50 Pfg, + Einschreibe-Gebühr = 1,50 DM).

Meine Meinung: Beleg ist unversehrt, mit natürlichen Gebrauchsspuren echt gelaufen und oben sauber geöffnet. Der Einlieferungsschein (ELS) liegt dem Beleg anbei.

Die Nummern der Frankaturen (verwendete Briefmarken) sind aus dem Michel Deutschland Spezial Katalog entnommen und die Beschreibung des Beleges nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.

Für weitere Infos, bitte Mail an:

winni-marlou@t-online.de

BUND 1477 004