BERLIN 478, DDR 1515, 1537 - Standardbrief vom 09-07-1990 - ZUM SCHADEN DER POST

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Beschreibung

(ZSDP) Zum Schaden der Post: Enstanden durch Unwissenheit des Postpersonals. Diese Postsache wurde befördert und ohne Strafporto zugestellt (man nannte es Durchrutscher). Es entstand so ein beträchtlicher Schaden. Am Tag der Währungsunion (2.7.90) und auch noch später, waren viele Postleute nicht genau über die Bestimmungen des komplexen Regelwerkes und dem Umgang mit den PWZ (Postwertzeichen) der Deutschen Post (DP), dem Nachfolger der DDR, informiert.
Zur Sache: Am 2.7.1990 waren nur PWZ im VGW (Verkehrsgebiet West) gültig, die mit DM (West) bezahlt wurden, keine PWZ mit Aufdruck: Deutsche Demokratische Republik (DDR). Erschwerend hinzu kam, dass die DM-Ausgaben der DDR nicht ins Ausland durften, wenn sie im Westen (VGW) aufgeliefert wurden, was aber vielfach doch geschah.

VGW-Tarif gültig ab 1.4.1989 -

Beleg: Standard-Brief von Berlin (West) nach Berlin (West).
Stempel: Berlin 28 (West) vom 09-07-1990.

Verlust der Post 0,30 DM,
da die Marken DDR Nr. 1515, 1537 unzulässig waren --
Benutzte PWZ:
Berlin 478, DDR 1515, 1537 -

Abbildung der Postwertzeichen: Michel Berlin 478 - Berliner Porzellan - (30 Pfg.), Michel DDR 1515 - 36. Kongress der UFI 1969 - (10 PFG.), Michel DDR 1537 - Ludwig van Beethoven - (20 PFG.) -

Meine Meinung:
Beleg ist mit natürlichen Gebrauchsspuren echt gelaufen und oben sauber geöffnet. Eine Komplettbeschreibung als DIN A4-Blatt liegt dem Brief anbei.


Die Nummern der Frankaturen (verwendete Briefmarken) sind aus dem Michel Deutschland Spezial Katalog entnommen und die Beschreibung des Beleges nach bestem Wissen und Gewissen erstellt


Für weitere Infos, bitte Mail an:

winni-marlou@t-online.de